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Labor
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GENITALABSTRICH

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag - Freitag 7:00 – 12:00 Uhr

(An Feiertagen geschlossen)

DAUER:

keine Angabe

AUSWERTUNGSDAUER:

2-3 Werktage, im Falle von HPV- und Papp-Abstrich max 10 Werktage

TERMINVEREINBARUNG:

erforderlich

VORBEREITUNG

keine erforderlich

Ein Genitalabstrich ist für Frauen und Männer möglich: GENITALABSTRICH FÜR FRAUEN

Ein Genitalabstrich, auch bekannt als gynäkologischer Abstrich oder PAP-Abstrich, ist ein wichtiger Bestandteil der Untersuchung bei Verdacht auf bakterielle Infektionen. Diese Art von Test wird bei Frauen durchgeführt, um Veränderungen der Zellen im Gebärmutterhals zu erkennen, die auf Krebs oder präkanzeröse Zustände hinweisen könnten.

 

Ein Genitalabstrich ist ein einfacher und schmerzfreier Test, bei dem Zellen aus dem Gebärmutterhals entnommen und unter dem Mikroskop auf Anzeichen von Krebs oder präkanzerösen Veränderungen untersucht werden. Der Test wird in der Regel im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung durchgeführt, bei der der Arzt oder die Ärztin einen speziellen Pinsel oder Spatel verwendet, um Zellen aus dem Gebärmutterhals zu entnehmen.

 

Warum wird ein Genitalabstrich durchgeführt?

 

Der Test dient hauptsächlich der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und anderen gynäkologischen Erkrankungen. Gebärmutterhalskrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei Frauen weltweit, aber wenn er frühzeitig erkannt wird, ist er in der Regel gut behandelbar. Ein Genitalabstrich kann dazu beitragen, Veränderungen der Zellen im Gebärmutterhals frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich zu Krebs entwickeln.

 

Was kann man mit einem Genitalabstrich feststellen?

 

Der Test kann verschiedene Arten von zellulären Veränderungen im Gebärmutterhals aufdecken, die auf Krebs oder präkanzeröse Zustände hinweisen könnten. Dazu gehören unter anderem:

 

1. Zellveränderungen, die auf eine HPV-Infektion (Humane Papillomviren) hinweisen, die ein Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs ist.

2. Präkanzeröse Veränderungen, die als Dysplasie bezeichnet werden und darauf hinweisen, dass sich Zellen im Gebärmutterhals abnorm entwickeln.

3. Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs in einem frühen Stadium, wenn sich bereits Krebszellen gebildet haben.

 

Durch die Früherkennung dieser Veränderungen können geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko von Gebärmutterhalskrebs zu reduzieren. Dies kann die Überwachung der Veränderungen im Gebärmutterhals, die Behandlung von HPV-Infektionen oder präkanzerösen Zuständen sowie die Durchführung von weiteren Untersuchungen wie einer Kolposkopie oder einer Biopsie umfassen.

 

Darüber hinaus kann ein Genitalabstrich auch dazu beitragen, den Erfolg von Impfungen gegen HPV zu überwachen. HPV-Impfungen sind ein wichtiger Bestandteil der Prävention von Gebärmutterhalskrebs, und ein Genitalabstrich kann dazu beitragen, die Wirksamkeit der Impfungen zu überprüfen und festzustellen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.



GENITALABSTRICH FÜR MÄNNER


Wir empfehlen Ihnen am Abend vor Ihrem Labortermin möglichst wenig zu trinken und den morgendlichen Harndrang zurückzuhalten, damit der Harnröhrenabstrich noch vor dem ersten Wasserlassen stattfindet. Ist dies nicht möglich, sollten zwischen dem letzten Gang zur Toilette und der Untersuchung mindestens 3 bis 4 Stunden liegen, um ein zuverlässiges Ergebnis zu erhalten und sicherzustellen, dass die Mehrzahl der Bakterien nicht mit dem Urinstrahl ausgeschwemmt werden.


Um Harnröhrensekret zu entnehmen, wird ein dünner, steriler Watteträger ein paar Zentimeter 2-3 cm in die Harnröhre eingeführt. Um ein unverfälschtes Ergebnis zu erhalten und den Keimnachweis nicht zu gefährden, darf vor dem Eingriff weder ein Mittel zur Desinfektion der Körperpartie, noch ein Gleitgel Anwendung finden.


Die gewonnen Proben werden mikrobiologisch untersucht.


Dem Harnröhrenabstrich schließt gegebenenfalls eine sogenannte “2-Becher-Probe” an, mithilfe derer bestimmt werden kann, wo genau sich die Infektion befindet. Der Patient uriniert dazu nacheinander in zwei verschiedene Probengefäße. Ist der Harn im ersten Glas getrübt (beispielsweise durch eiterbildende weiße Blutkörperchen), die zweite Harnportion hingegen klar, ist das ein Indiz für eine Entzündung der vorderen Harnröhre. Ist die Verfärbung des Urins in beiden Gläser gleich stark ausgeprägt, liegt die Ursache der Infektion höher. Das bedeutet, Niere oder Blase sind betroffen.

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